Größtes Chemieunternehmen in Wiesbaden: Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH

Größtes Chemieunternehmen in Wiesbaden: Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH

Die Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH ist, auf Basis der Umsatzzahlen von 2017, eines der größten Unternehmen Deutschlands und das größte in Wiesbaden. Das in der Branche Chemie tätige Unternehmen ist als größtes Unternehmen in Wiesbaden sowohl für den Arbeitsmarkt in dem Landkreis, als auch für den deutschen Markt substanziell, Im Zentrum der GmbH steht das Segment Spezialchemie. Durch ihre Mitarbeiteranzahl von 12 ist die GmbH nicht nur für ganz Deutschland von hoher Bedeutung für den Arbeitsmarkt, sondern vor allem für die Region, in der sie ansässig sind,

Hinweis: Die Angabe, dass es sich bei dem Unternehmen um das "vor Ort größte" handelt bezieht sich auf die Chemiebranche. Es kann durchaus umsatzstärkere Unternehmen in anderen Branchen in der jeweiligen Stadt geben.

Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH: Umsatzentwicklung seit 2015

Die Umsatzzahlen des Unternehmens haben sich von einem Umsatz in Höhe von 3009 Millionen € zu einem Umsatz von 2937 Millionen € in 2018 entwickelt. 2016 erwirtschaftete das Unternehmen 2797 Millionen Euro, 2017 waren es 2899 Millionen Euro. Das in Hessen sitzende Unternehmen ist unter der Adresse "Rheingaustr, 34" in 65201 Wiesbaden zu finden. Die Umsätze basieren auf den beim Bundesanzeiger hinterlegten und öffentlich einsehbaren Bilanzen des Unternehmens.

Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH: Umsatzentwicklung seit 2015

Die deutsche Chemieindustrie: Die Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH als wichtiger Bestandteil

Die chemische Industrie stellt für viele weitere Wirtschaftszweige eine wichtige Bezugsquelle dar, da sie die in der Chemieindustrie hergestellten Stoffe für ihre Produktion benötigen. Beispiele hierfür sind die Automobil- und die Baustoffindustrie. Auch in Deutschland gehört die Chemieindustrie, speziell der chemisch-pharmazeutische Bereich zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige. Als größter weltweiter Exporteur von chemisch-pharmazeutischen Produkten mit einem Gesamtwert von 153 Milliarden Euro ist Deutschland hier an der Spitze. Deshalb spielen deutsche Chemieunternehmen weltweit eine wichtige Rolle in der Chemieindustrie.

Standortfaktoren in Wiesbaden: Statistiken und Daten

Die Stadt Wiesbaden beherbergt unterschiedlichste Unternehmen - darunter auch die Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH. Mit einer Größe von 203,87 Kilometern hat Wiesbaden in etwa 0,28 Millionen Einwohner. Die Geschlechterverteilung der Einheimischen spiegelt in etwa die in ganz Deutschland wieder: Männer sind zu einem Anteil von 47,76 Prozent vertreten, Frauen zu einem Anteil von 52,24 Prozent - also 132943 Männer und 145399 Frauen. Die Betrachtung der Einkommensentwicklung vergangener Jahre ist sehr interessant: so lag das mittlere Primäreinkommen 2005 bei 24419 Euro pro Kopf, 2010 bei 26012 Euro pro Kopf und in 2015 bei 26 012 Euro pro Kopf. Die Einkommensveränderung in den letzten beiden betrachteten Jahren, 2014-2015, liegt bei durchschnittlichen 3,46 Prozent. Erwähnenswert sind auch die Anteile von Wiesbaden an dem Gesamteinkommen von Hessen: so kann Wiesbaden einen Einkommensanteil von 4,89% in dem Jahr 2005 und einen Einkommensanteil von 4,75% in dem Jahr 2015 verzeichnen. Weniger bekannt ist das BIP pro Kopf auf Stadtebene, die auch eine spannendeund aufschlussreiche Kennzahl ist: Das Stadt-BIP lag 2015 in Wiesbaden bei 16 409 Milliarden Euro, Entwickelt hat sich das BIP innerhalb der letzten zwei betrachteten Jahre, also 2014 auf 2015, um 0,89%. Zudem ist die Anteilsberechnung von dem Primäreinkommen in Wiesbaden auf Hessen bedeutend: 2015 hat Wiesbaden 6,3% des BIPs von Hessen erzielt. Dies wurde durch die 182,31 Tausend Erwerbstätigen geschafft, die 2015 tätig waren und durch ihre Arbeit ein BIP pro Kopf von 59525 Euro erwirtschaftet haben. Die Daten basieren auf der Datenbank der Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder (statistikportal,de).

Wirtschaftliche Kennzahlen von Hessen

2015 hatte Hessen in etwa 6,14 Millionen Einwohner, In diesem Jahr lag das durchschnittliche Primäreinkommen der Bewohner bei 24 691 Euro pro Jahr. In den Jahren zuvor lag das durchschnittliche Einkommen pro Kopf bei 22256 Euro in 2005 und 2010 bei 24691 Euro. Die Einkommensentwicklung von 2014 auf 2015 lag bei 3,48%, Eine weitere interessante Kennzahl ist das Bundesland-BIP: 2015 betrug dieses 260 297 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2014 hat sich das Bundesland-BIP von 2015 um 2,61% verändert. Berechnet auf die 3334,73 Tausend Erwerbstätigen in Hessen betrug das BIP pro Kopf in 2015 42428 Euro. Die Daten basieren ebenfalls auf der Datenbank der Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder (statistikportal,de).

Weitere interessante Infos gibt es im Chemie Branchenreport Deutschland